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Kochen ist die pure Lebenslust

Jetzt weiß ich, was mir gut tut

Mit 22 Jahren bekam Heike Sichmann eine künstliche Herzklappe, und sie lernte schnell, damit zu leben. Richtig unabhängig und frei fühlte sie sich aber erst, als sie ihren Gerinnungswert selbstständig messen konnte.

Erst zehn Minuten ist der Teig im Ofen, und schon verbreitet sich dieser herrlich-nussige Duft in der Küche. Wenn ich Cantuccini backe, dann nur mit Mandeln aus Pisa und nach dem alten Rezept einer Zimmerwirtin, die ich einmal dort auf einer Reise kennenlernte. Überhaupt die Toskana. Damit verbinde ich nicht nur eine wunderbare Landschaft, sondern auch eine ganz besondere Küche. Von Haus aus bäuerlich, aber raffiniert kombiniert. Schwarzer Reis, gelbes Olivenöl und die erdige Süße von Kastanien – wunderbar. Keine Frage, Kochen ist neben der Bildhauerei meine große Leidenschaft. Und ich finde, dass beides gar nicht so weit auseinander liegt. Beim Bearbeiten von Stein schaffe ich etwas Bleibendes, und obwohl ein gutes Essen meist ganz schnell wieder verschwunden ist, bleibt auch hier etwas bestehen. Nur eben etwas ganz anderes. Das kann die Erinnerung an einen schönen Abend mit Freunden sein oder ein Geburtstagfest mit der Familie. Was Kochen und die Bildhauerei auch gemeinsam haben: Ich kann dabei völlig abschalten. Das ist auch eine Art Therapie.

„Mit dem Gerinnungs-Selbstmanagement habe ich meinen Körper besser kennengelernt. Ich weiß jetzt ziemlich genau, welche Lebensmittel einen Einfluss auf meinen Gerinnungswert haben.“

Ich war erst zwei Jahre alt, als Ärzte einen Herzfehler bei mir diagnostizierten. Ich kann mich gut erinnern, wie mein Vater sagte: „Das Herz ist ein Muskel, und den kann man trainieren.“ Das tat ich auch, bis es nicht mehr ging. Mit 22 Jahren bekam ich eine künstliche Herzklappe und musste von dort an gerinnungshemmende Medikamente einnehmen. Ich machte mir ständig Sorgen über die richtige Dosis. Ist sie zu hoch, besteht die Gefahr einer Blutung, ist die Dosierung zu gering, können sich gefährliche Blutgerinnsel bilden. Das hat mich zeitweise sehr verunsichert. Seit ich meine Blutgerinnung selbst kontrolliere, fühle ich mich sicherer. Das Gerinnungs-Selbstmanagement gab mir die Lebensfreude zurück. Wann immer ich das Gefühl habe, etwas könnte die Blutgerinnung beeinflussen, messe ich einfach meinen Gerinnungswert. Das ist nicht mehr als ein Pieks in den Finger für mich.

Apropos Einfluss auf die Blutgerinnung. Mit dem Gerinnungs-Selbstmanagement habe ich auch meinen Körper besser kennengelernt. Ich weiß jetzt, was meinen Gerinnungswert beeinflusst. Bei manchen Gemüsesorten, die viel Vitamin K beinhalten, muss ich einfach die Medikamentendosis etwas erhöhen. Das hat mir aber keinesfalls die Lust am Kochen und Ausprobieren genommen. Und so steht nach jedem Urlaub wieder ein unbekanntes Gewürz in meinem Schrank, und ein neuer Duft macht sich in meiner Küche breit.

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